Osteopathische Behandlung

Die Bezeichnung Pferdeosteotherapeut ist leider nicht gesetzlich geschützt. Bitte achten Sie daher bei der Auswahl ihres Pferdeosteotherapeuten auf dessen Ausbildung.

Da wir bei der Pferdeosteotherapie von einer ganzheitlichen Behandlungsweise sprechen, gibt es einen groben Ablauf, um auch ein ganzheitliches Bild vom Patienten Pferd zu erhalten.  

 

1. Anamnese

Die Anamnese dient dazu so viele Informationen wie möglich über das zu behandelnde Pferd zu erlangen. Hierfür gibt es ein Gespräch mit dem Besitzer aber auch wenn nötig mit dem Reiter, dem Tierarzt, dem Hufschmied usw.

 

2. Palpation und Bewegungsanlayse

Die Palpation dient dem ersten Kontakt zum Pferd und das Erfühlen möglicher Auffälligkeiten, wie Wärme, Schwellung usw.

Anschließend wird das Pferd in der Bewegung beurteilt. Entweder an der Longe oder geführt. 

 

3. Osteotherapeutische Untersuchung + Behandlung

Dies ist die manuelle Untersuchung des gesamten Bewegungsapparates. Um wirklich ganzheitlich behandeln zu können, gilt es immer den gesamten Bewegungsapparat zu untersuchen. Gefundene Läsionen werden mit unterschiedlichen, immer auf das Pferd abgestimmten Techniken korrigiert.

 

4. Kontrolle des Sattels + Trense

Das letzte Wort hat hier immer der Sattlermeister. Trotzdem ist es wichtig auch die Ausrüstung des Pferdes kennen zu lernen.

 

5. Verhaltensregeln nach der Behandlung

Wichtig ist, dass das Pferd 48h Pause bekommt. Pause meint hier keinesfalls Boxenruhe. Weide, Paddock, in jedem Fall freie Bewegung, ist wichtig und dient zum Erlernen der "neuen" Bewegungsfreiheit.

Die darauffolgenden Tage sollten individuell auf das Pferd abgestimmt werden; gegebenenfalls werden Übungen mitgegeben, die zuvor gemeinsam erarbeitet werden.

 

6. Nachbehandlung nötig? 

Auch dies sollte individuell auf das Pferd abgestimmt werden.

 

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© Pferdeosteotherapie Caroline Garden